Blog,  Kreatives

Schnupfenzeit

Papiertaschentücher gehören in unserer Familie zur Zeit zur festen Ausstattung, wenn wir das Haus verlassen. Irgendeiner hat immer Bedarf. Trotz des Wunsches nach Nachhaltigkeit sind wir noch nicht bei Stofftaschentüchern angelangt. Lange Schultage fordern mehr als ein Taschentuch. Die Aufbewahrung und der Rücktransport schmutziger Stofftaschentücher ist da echt eine Herausforderung. Die Papiervariante ist unkomplizierter. Die Kinder sind damit aufgewachsen.

Aber dennoch soll es nachhaltiger bei uns werden. Auch in diesem Bereich. Also steht seit einiger Zeit bei uns zuhause eine Pappkiste mit Papiertaschentüchern bereit. Damit können wir wenigstens einen Teil der nervigen Plastikverpackungen einsparen. Doch das reicht mir noch nicht. Deshalb habe ich vor ein paar Tagen eine Transportmöglichkeit ohne Plastik genäht. Ich hatte gerade eine alte Jeans zum Upcycling zur Verfügung. Die Idee dazu hatte ich vor einiger Zeit irgendwo im Internet gesehen. Mit einer kleinen Schmucknaht sieht die Tasche auch richtig chic aus. Gefaltet passen zehn Taschentücher aus der Pappbox hinein – mit den üblichen Papiertaschentuchpaketen kann sie also gut mithalten. Nur das Befüllen ist etwas frickelig. Aber mit ein wenig Übung wird das immer schneller gehen. Auch in der Größe sind kaum Unterschiede festzustellen. Damit passt die Tasche dann auch in jede Handtasche, Hosentasche…

In den nächsten Tagen werde ich sicher für die Kinder Taschentuchtaschen nähen. Da kommt dann noch ihr Name rauf, damit die Taschen auch in der Schule immer zu Ihrem Besitzer zurückfinden.

Wie haltet ihr es denn mit der Taschentuchfrage? Seid ihr Papiertaschentuchverfechter oder nutzt ihr die Stoffvariante und wenn ja, wie haltet ihr das mit dem Transport der benutzten Taschentücher? Hinterlasst mir eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.