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Nachhaltig essen - auf ins Abenteuer - Trines Welt
Blog,  Nachhaltig im Alltag

Nachhaltig essen – auf ins Abenteuer

Möglichst wenig Plastik. Regional und saisonal einkaufen. Mobilität neu denken. Wenn es um nachhaltiges Leben geht, sind das die Schlagworte. Oder zumindest die, die mir immer wieder begegnen. Entsprechend haben auch wir als Familie an diesen Stellen angefangen, an den Stellschrauben zu drehen, um nachhaltiger zu leben. Seither hat sich einiges verändert, auch wenn es an vielen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt und wir noch lange nicht am Ziel sind. Ist man eigentlich jemals am Ziel?

Aber irgendwann wurde in mir eine Frage immer lauter: was hilft es, wenn wir weniger Plastik konsumieren, das Auto immer öfter stehen lassen, regional einkaufen, beim essen aber bleibt das meiste wie es ist? Dabei hatte ich schon vor längerer Zeit gelesen, dass allein die Ernährung 15 Prozent der Treibhausgasemissionen ausmacht. Da geht noch was, war mein Gedanke. Und natürlich sind die zahlreichen Nachrichtenmeldungen zur sogenannten Planetary Health Diet vor gut zwei Jahren nicht an mir vorbei gegangen. Hängen geblieben ist mir davon vor allem, dass diese Ernährungsform eigentlich gar nicht so zu leben ist. Wie bitte isst man auch 13g Ei am Tag? Geht wohl kaum, wenn ein durchschnittliches Ei gut 55g wiegt. Diese Berichterstattung und wohl auch meine eigene Bequemlichkeit führten dazu, dass ich mich nicht näher mit der Planetary Health Diet beschäftigte.

Vor einigen Wochen kaufte ich dann ein Buch zum nachhaltigeren Leben in der Familie. Im Kapitel zum Thema Ernährung wurde neben vielen anderen Hinweisen und Tipps auch auf die Planetary Health Diet verwiesen. Erstmal las ich darüber hinweg. Doch der Gedanke daran arbeitete in mir. Nebenbei hinterließ Corona ein paar Kilos auf meinen Hüften und vor gut zwei Wochen traf ich in einem Bericht erneut auf diese nachhaltige Ernährungsform. Also fasste ich den Beschluss, mich mehr damit zu beschäftigen. Vielleicht geht da ja doch noch was.

Aber ehrlich gesagt, war ich schon gleich am Anfang wieder kurz davor, alles wieder hinzuwerfen. Da gab es die überall berechtig geäußerte Kritik, dass die Modellrechnungen von 2.500 Kalorien Tagesbedarf ausgehen. In diese Kategorie Mensch gehöre ich mit meinem Schreibtischjob garantiert nicht. Wie also die Angaben auf meinen Tagesbedarf umrechnen. Dazu Fragen wie, wieviel was eigentlich wiegt und meine absolute Unlust, ständig Lebensmittel abwiegen zu müssen. Und dann stieß ich auf die ersten Rezeptideen. Sah alles gar nicht so schlecht aus. Aber das meiste waren Empfehlungen für eine Hauptmahlzeit oder das Abendessen. Ich aber bin der totale Frühstücksmensch.

Irgendwie wuchs ein weiteres Mal der Eindruck, das ist nicht zu schaffen. Schon gar nicht als Familie. Und doch hat mich dieses Mal der Ehrgeiz gepackt. Es muss gehen. Davon bin ich überzeugt. Also betrachte ich das ganze jetzt mal als Abenteuer, bei dem es viel zu entdecken gibt. Und wer weiß, vielleicht gefällt es mir ja. Auf jeden Fall gilt auch hier der Grundsatz: jeder kleine Schritt ist schon hilfreich für mich als Mensch aber auch für meine Umwelt. Vielleicht habt ihr auch schon mal von der Planetary Health Diet gelesen. Vielleicht lebt ihr längst danach. Oder ihr habt Lust, das eine oder andere auch mal auszuprobieren. Ich lasse euch einfach an meinen Lernerfahrungen teilhaben. Wer weiß, was daraus wird…

… übrigens: in den Kommentaren freue ich mich auf Eure Erfahrungsberichte, Tipps und Anregungen. Und natürlich auch auf Eure Fragen. Die versuche ich dann zu beantworten oder für Euch zu erkunden.

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